CDU Bielefeld

Baulandstrategie wird überarbeitet

Einfacher, transparenter und praxistauglicher

Die CDU-Ratsfraktion bringt zur nächsten Ratssitzung einen gemeinsamen Antrag der Koalition zur Überarbeitung der Bielefelder Baulandstrategie ein. Ziel ist es, die Verfahren deutlich schlanker, transparenter und praxistauglicher zu gestalten und damit die Voraussetzungen für mehr Wohnungsbau in Bielefeld zu schaffen.

Die Schaffung von Wohnraum bleibt eine zentrale Herausforderung für die Stadtentwicklung in Bielefeld. (Foto: Lange)Die Schaffung von Wohnraum bleibt eine zentrale Herausforderung für die Stadtentwicklung in Bielefeld. (Foto: Lange)

„Wir wollen, dass in Bielefeld mehr gebaut werden kann, insbesondere bezahlbarer und familiengerechter Wohnraum. Dafür müssen wir Vorgaben abbauen, Verfahren vereinfachen und schneller in die Umsetzung kommen. Daher überarbeiten wir als Koalition die Baulandstrategie, um gerade kleinere Wohnbauflächen nicht durch übermäßige Bürokratie zu blockieren“, erklärt Steve Kuhlmann, Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion Bielefeld.

Künftig soll das Instrument der Baulandentwicklung grundsätzlich erst bei neuen Bauflächen mit einer potenziellen Entwicklungsgröße von mehr als zwei Hektar angewendet werden. Kleinere Flächen sollen nicht durch aufwendige und komplexe Verfahren ausgebremst werden. Stattdessen sollen einfachere Wege zur Schaffung neuen Wohnraums stärker genutzt werden.

Dr. Simon Lange, CDU-Fraktionsgeschäftsführer: „Ein weiterer Schwerpunkt des Antrags ist die Zusammenarbeit mit Grundstückseigentümern und Investoren. Private Baulandentwicklungen sollen künftig stärker ermöglicht werden, wenn ein kommunaler Zwischenerwerb nicht sinnvoll ist. Wir setzen auf ein neues Miteinander zwischen Stadt, Eigentümern und Investoren. Wenn wir vorhandene Wohnbauflächen schneller mobilisieren wollen, brauchen wir weniger Komplexität und mehr Pragmatismus.“

Kuhlmann und Lange sind sich einig, dass mit der Überarbeitung der Baulandstrategie die Mobilisierung neuer Wohnbauflächen erleichtert wird, Hemmnisse abgebaut werden und zugleich die zentralen Ziele einer verantwortungsvollen Stadtentwicklung sichergestellt werden