CDU Bielefeld

Abholung von Sperrmüll wird günstiger

Koalition: Wertstoffhöfe sollen entlastet werden

Die Ratskoalition aus CDU und SPD hat sich erfolgreich für eine Neuregelung der Entgeltordnung des Umweltbetriebs eingesetzt. Kernstück der Änderungen ist eine Senkung der Gebühren für die Sperrmüllabholung. Künftig kostet die Abholung von bis zu vier Kubikmetern Sperrmüll nur noch 25 Euro.

Die Sperrmüllabholung wird günstiger. Foto: CDU)Die Sperrmüllabholung wird günstiger. Foto: CDU)

„Damit schaffen wir einen Anreiz, Sperrmüll künftig direkt vor der Haustür abholen zu lassen, anstatt ihn selbst zu den Wertstoffhöfen zu bringen“, erklärt Louisa Siekmann, Sprecherin der SPD-Fraktion im Betriebsausschuss Umweltbetrieb. „Die Neuregelung soll dazu beitragen, die Wertstoffhöfe zu entlasten und Wartezeiten für die Bürgerinnen und Bürger zu reduzieren.“

Zudem wird die Bereitstellung des Sperrmülls bürgerfreundlicher geregelt. Künftig genügt es, den Sperrmüll bis 7:00 Uhr am Morgen des Abholtages herauszustellen. „Das ist eine Erleichterung für viele Haushalte“, so André Langeworth, Sprecher der CDU-Fraktion im Betriebsausschuss Umweltbetrieb. „Weniger Sperrmüll auf den Straßen über Nacht bedeutet mehr Sauberkeit in den Quartieren und weniger Beeinträchtigungen für Anwohnerinnen und Anwohner.“

Erfolgreich konnte die Koalition zudem verhindern, dass die von der Verwaltung vorgeschlagene Verdopplung der Gebühren für die Anlieferung von Grünabfällen an den Wertstoffhöfen umgesetzt wird. Langeworth betont: „Wir haben die geplante Verdopplung verhindert und stattdessen einen moderaten Preis von 16 Euro je Kubikmeter für die Bürgerinnen und Bürger durchgesetzt. Damit werden Gartenbesitzer nicht übermäßig belastet.“

Gleichzeitig werden die Gebühren für gewerbliche Anlieferungen angehoben. Aus Sicht der Koalition ist dies ein wichtiger Schritt, um sogenannten Mülltourismus aus umliegenden Städten und Gemeinden einzudämmen. „Es darf nicht sein, dass Gewerbetreibende von außerhalb die Bielefelder Entsorgungsinfrastruktur auf Kosten der Bielefelderinnen und Bielefelder nutzen“, so Siekmann abschließend.