Linkskoalition bringt Wohnungsbau zum Erliegen

Problem: Fehlende Grundstücke, steigende Grundstückspreise

27.04.2021, 16:51 Uhr
Anstatt den Wohnungsmangel zu bekämpfen, werden Wohnungen verhindert. (Foto: Lange)
Anstatt den Wohnungsmangel zu bekämpfen, werden Wohnungen verhindert. (Foto: Lange)

Mit der Linkskoalition im Rathaus wird es in den nächsten Jahren keine Entwicklung mehr in unserer Stadt geben. „Die Stadtentwicklung wird durch Grüne, SPD und Linke in Bielefeld komplett boykottiert und blockiert“, kritisierte Simon Lange, CDU-Sprecher für Stadtentwicklung, in der jüngsten Ratssitzung:

„Das ist ein fatales Zeichen für das Oberzentrum der Region.“

Gewerbeflächen für die Betriebe seien „eiskalt abgeräumt“ worden, betonte Lange. Gebiete, die für den Wohnungsbau im Konsens entwickelt und über qualifizierte Bebauungspläne nachgewiesen worden seien, habe die rot-rot-grüne Koalition rigoros kassiert:

„Anstatt den Wohnungsmangel zu bekämpfen, werden Wohnungen verhindert. Potentielle Suchräume gibt es nicht. Wohnen ist eine der wichtigsten sozialen Fragen unserer Gesellschaft, aber die Linkskoalition bringt den Wohnungsbau in Bielefeld zum Erliegen.“

Deutlich werde das Scheitern der Politik der Linkskoalition am Beispiel der Wohnungsbaugesellschaft BGW, so der Kommunalpolitiker: „SPD, Grüne und Linke versprechen 2000 Wohnungen. Gebaut werden in den nächsten drei Jahren nur 440.

Nach Auskunft der Wohnungsbaugesellschaft sind fehlende Grundstücke, steigende Grundstückspreise und zusätzliche Kosten für bauliche Maßnahmen die größten Probleme.“

Lange: „Mit dieser Politik der Linkskoalition lässt sich Bielefeld nicht weiter entwickeln. Keine neuen Wohnungen. Steigende Mieten. Höhere Baukosten. Keine neuen Arbeitsplätze. Die Linkskoalition ist entzaubert, der Schalter muss sofort umgelegt werden.“