CDU: Nina-Warn-App für Corona-Informationen nutzen

Verhaltensregeln transparent kommunizieren

27.10.2020
Mit der Warn-App NINA können die Bielefelder schnell informiert werden (Foto: Lange)
Mit der Warn-App NINA können die Bielefelder schnell informiert werden (Foto: Lange)

Die Bielefelder CDU will erreichen, dass die Warn-App „Nina“ kurzfristig auch für lokale Informationen zum Thema Corona genutzt wird. Vorsitzender Andres Rüther: „Die Stadt Bielefeld soll mit der Feuerwehr die Bevölkerung über die jeweils aktuelle Lage und die sich daraus ergebenden Verhaltensregeln unterrichten. Wir müssen alle digitalen Möglichkeiten nutzen, um die Entwicklung der Pandemie im Griff zu behalten.“

Die Notfall-Informations- und Nachrichten-App Nina des Bundes, die bei der Bielefelder Feuerwehr seit 2016 in Betrieb ist, verbreitet alle wichtigen Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes für unterschiedliche Gefahrenlagen wie zum Beispiel Gefahrstoffausbreitung oder einen Großbrand. Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes und Hochwasserinformationen der zuständigen Stellen der Bundesländer sind ebenfalls in die Warn-App integriert.

Mit der so genannten Push-Funktion erhalten Nutzer schnellstmöglich Warnungen sofort auf ihr Smartphone.

Bislang informiert die Stadt über die Corona-Entwicklung in den Medien sowie auf ihren Internet- und Facebook-Seiten. CDU-Kreisgeschäftsführer Simon Lange: „Nina stellt eine hervorragende Ergänzung dar. Die Bürgerinnen und Bürger sehen sofort auf ihrem Smartphone, welche zusätzlichen Maßnahmen etwa bei einem Inzidenz-Wert von 35 oder 50 verfügt worden sind:  Wo muss zwingend ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden, welche Sperrstunde gilt, welche Schule muss möglicherweise geschlossen werden.“

Die Landeshauptstadt Düsseldorf nutze Nina bereits mit sehr gutem Erfolg für Corona-Informationen, so Lange.

CDU-Chef Andreas Rüther hält es für wichtig, angesichts der  besorgniserregenden Pandemie-Entwicklung alle Informationsmöglichkeiten zu nutzen: „Transparenz und objektive Fakten sind die Grundlagen, in der Bevölkerung eine breite Akzeptanz für notwendige Einschränkungen der Lebensgewohnheiten zu schaffen.“