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Mittwoch, 25. September 2019

Sicherheit: Ängste der Bielefelder ernst nehmen

CDU fordert weitere Maßnahmen ein

Das Sicherheitsgefühl der Bielefelder wird immer mehr beeinträchtigt! Das ist inakzeptabel. (Foto: Lange)

Die Liste der Brennpunkte und Straftaten in Bielefeld wird immer länger. Die Bürgerinnen und Bürger haben kein Verständnis für die negativen Entwicklungen in unserer Stadt und fordern zu Recht die Stadt zum Handeln auf. Die CDU fordert, dass die Ängste der Bielefelder ernst genommen werden. „Die bisherigen Anstrengungen sind nicht ausreichend“, bemängelt Simon Lange sicherheitspolitischer Sprecher der CDU in Bielefeld. Vandalismus und Beschädigung von Autos müssen konsequent strafrechtlich verfolgt werden.

Erneut Fahrzeuge beschädigt

Zum wiederholten Male wurden am vergangenen Wochenende Fahrzeuge beschädigt. Allein im September registrierte diesbezüglich die Polizei fünf Mal Tatserien. Darüber hinaus wird immer wieder von Raubüberfällen am Bahnhof, körperlichen Übergriffen am Jahnplatz, Diebstählen oder Vermüllung in Parks berichtet. „Das Sicherheitsgefühl der Bielefelderinnen und Bielefelder wird rapide und immer mehr beeinträchtigt! Das ist inakzeptabel!“, stellt Lange fest.

Mehr Präsenz von Polizei und Ordnungsamt notwendig

CDU Pressesprecher Vincenzo Copertino: „Das individuelle Sicherheitsgefühl unserer Bürgerinnen und Bürger ist ein hohes Gut und Bedürfnis! Die Vorkommnisse der letzten Wochen widerstreiten diesem Bedürfnis, insbesondere die von einzelnen Personen wahrgenommenen Bedrohungen in ihrer Lebenswelt!“  Die CDU fordert eine erhöhte Präsenz von Polizei und Stadtwache. „Angsträume müssen ernst genommen werden und vermieden werden, auch in den Nebenstraßen und Stadtbezirken, damit sich die Bürger sicher fühlen!“, so Lange.

Mannheim geht neue Wege

Copertino: „Eine weitere Möglichkeit zur Prävention ist im Ausbau der Videoüberwachung sowie der Einbindung Künstlicher Intelligenz zu sehen. Die sich bietenden Chancen der Digitalisierung in diesem Bereich zu nutzen, bedeutet vor allem die Optimierung von Strafverfolgung und Verhinderung von Straftaten!“

In Mannheim laufe zum Beispiel seit Ende August 2019 ein Pilotprojekt, wonach ein Computerprogramm genutzt werde, das die Bilderströme von 68 Kameras an verschiedenen Standorten auswerte und mithilfe eines Algorithmus eigenständig Straßenkriminalität erkenne, Copertino weiter. Stelle das Programm untypische Bewegungen fest, die auf „Schlagen, Rennen oder Stürzen“ hindeute, erfolge eine Meldung an das Lagezentrum der Polizei.

Videoüberwachung sinnvolles Mittel

„Hier kann man den Vorfall analysieren und im Ernstfall innerhalb von wenigen Minuten eine Polizeistreife zum Einsatzort entsenden“, erklärt Lange weiter. Copertino: „Die Videoüberwachung in Innenstädten, im öffentlichen Nahverkehr und an zentralen Orten wie am Bahnhof und öffentlichen Plätzen, ist ein richtiges Instrument, um das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger in Bielefeld zu erhöhen. Kameras können allein aufgrund ihrer Präsenz eine abschreckende Wirkung erzeugen!“


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