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Dienstag, 16. Januar 2018

SPD muss Verantwortung übernehmen

Esdar handelt verantwortungslos

Am vergangenen Freitag haben sich die Unterhändler von CDU/CSU und SPD nach einer mehr als 24-stündigen Sitzung über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen geeinigt. Seither gibt es aus einigen Kreisen der SPD massive Kritik am Ergebnis der Verhandlungen. 

Die Bielefelder SPD-Bundestagsabgeordnete Wiebke Esdar zählt zu den großen Kritikern des gefundenen Kompromisses. Anstatt Verantwortung für unser Land zu übernehmen, stimmte Esdar selbst im Bundesvorstand der SPD gegen die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen und versucht auch weiterhin, massiv Stimmung zu machen. Dabei lässt sie jegliche Form von realpolitischem Verständnis vermissen und verrennt sich in realitätsfernen Forderungen des linken Flügels der SPD. 

Realitätsfernen Forderungen der SPD-Linken

CDU Bundestagskandidat Michael Weber kritisiert dieses Verhalten deutlich: „Wiebke Esdar handelt verantwortungslos. Das Land braucht in diesen Zeiten eine starke Regierung und die SPD hat trotz ihrer nur 20,5 Prozent auf Bundesebene Kernforderungen ihres Wahlprogrammes untergebracht. Jetzt gilt es, verlässlich zu regieren.“

Die SPD scheint intern zerstritten, programmatisch uneins und in Teilen an der Lösung der wirklichen Probleme der Menschen nicht mehr interessiert. „Wenn die deutsche Sozialdemokratie nicht in der Bedeutungslosigkeit verschwinden will, sollte sie die Ergebnisse der Sondierungen akzeptieren und in Koalitionsverhandlungen einsteigen“, so der Pressesprecher der Bielefelder CDU, Vincenzo Copertino.

Link: Ergebnisse der Sondierungen zwischen CDU, CSU und SPD (pdf-Datei)


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