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Mittwoch, 12. Dezember 2018

Bundesparteitag in Hamburg

Unsere Delegierten Andreas Rüther und Vincenzo Copertino berichten vom Parteitag

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir, als Delegierte zum Bundesparteitag, möchten Ihnen gern von den Ereignissen des Parteitages berichten und sie aus unserer Sicht einordnen. Zunächst richten wir an dieser Stelle Glückwünsche an die neue Parteivorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer und machen deutlich, dass wir das eingeschlagene Verfahren mit den drei Kandidaten überaus begrüßen und der offene Wettstreit eine Sternstunde innerparteilicher Demokratie war.

Für uns als Bielefelder ist besonders erfreulich, dass Elmar Brok mit 78,8 Prozent wieder in den Bundesvorstand gewählt wurde. Unser Ministerpräsident und Landesvorsitzender Armin Laschet wurde mit 75,6 Prozent als stellvertretender Bundesvorsitzender bestätigt. 

Wie die Regionalkonferenzen zeigten, waren die drei Bewerber inhaltlich, insbesondere in der Migrations- und Sicherheitspolitik, nahe beieinander. Wer meint, Annegret Kramp-Karrenbauer sei eine Kopie von Angela Merkel, wird sicher schnell eines Besseren belehrt. Sie wird mit eigenen Positionen überzeugen.

Darüber hinaus sind wir davon überzeugt, dass sie es schaffen wird, die Anhänger von Friedrich Merz einzubinden. Zudem wird es ihr gelingen, allen Mitgliedern entsprechende inhaltliche Angebote zu machen. Wir müssen in dieser Phase als Partei zusammenstehen und Annegret Kramp-Karrenbauer die Chance geben, sich als Parteivorsitzende aller CDU-Mitglieder zu positionieren. Kurzschlusshandlungen, wie von einigen angekündigt, sind nicht zielführend und schaden der Partei im Gesamten.      

Friedrich Merz hat sich auf dem Parteitag leider nicht wie erwartet präsentiert. Bereits bei der Delegierten-Vorbesprechung am Donnerstagabend vor dem Parteitag wurde deutlich, dass es für ihn schwierig wird, die Delegierten im persönlichen Gespräch zu überzeugen. Jens Spahn machte hier die deutlich bessere Figur, ging von Tisch zu Tisch und redete mit jedem einzelnen Delegierten.

Derzeit kursieren absurde Verschwörungstheorien über manipulierte Scheinwerfer oder Lautsprecher, die der Realität nicht standhalten. In den Augen der Delegierten haben sowohl Jens Spahn als auch Annegret Kramp-Karrenbauer die inhaltlich wie rhetorisch besseren Reden gehalten. Dies hat in der Stichwahl eine entscheidende Rolle gespielt.

Das Ergebnis von Paul Ziemiak bei der Wahl zum neuen Generalsekretär ist der Tatsache geschuldet, dass ein Großteil der Delegierten der Meinung war, dass er nicht über die entsprechende politische Erfahrung verfügt, die ein Generalsekretär benötigt. Traditionell werden Karrieren à la "Kreißsaal, Hörsaal, Plenarsaal" in der CDU kritisch gesehen.

Im Sinne der Partei gilt es jetzt, sich hinter der neuen Parteispitze zu versammeln. Um es mit Carsten Linnemann zu sagen: „Wir müssen den Laden zusammenhalten, verdammt noch mal“.

Alle Ergebnisse der Vorstandswahlen finden Sie hier.

Alle Beschlüsse finden Sie hier.

Ihre Delegierten

 

 

Andreas Rüther                                                        Vincenzo Copertino
Kreisvorsitzender                                                     Pressesprecher


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