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Montag, 23. April 2018

Bielefelderin Angelika Gemkow führt CDA OWL

Pastor Pohl fordert ein verbindliches freiwilliges soziales Jahr

Bielefelder Delegation beim Bezirksparteitag. Angelika wurde als Vorsitzende wiedergewählt, genau so wie Michael Weber als Stellv. Schriftführer. Steve Wasyliw wurde zum Pressesprecher und Johann Philipp zum Beisitzer gewählt. (Foto: CDU)

Bei der Bezirkstagung der ostwestfälischen Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) im Forum St. Liborius in Paderborn wurde die ehemalige Bielefelder Landtagsabgeordnete Angelika Gemkow aus Bielefeld einstimmig bei 2 Enthaltungen erneut zur Vorsitzenden gewählt.

„Menschenwürde, Gerechtigkeit und Solidarität sind wichtige moderne christliche Werte für unsere Gesellschaft. Wir brauchen keine Ersatzreligionen“, so Gemkow. Nationalistisches Gedankengut fände sich zunehmend in Reihen der AfD wieder. Demokraten müssten mit viel mehr Mut dem Hass und der Hetze der AfD gegenüber Schwächeren, Behinderten oder Migranten entgegentreten.

Die Versammlung wählte Walter Kern (ehem. MdL / Lippe), Günter Obermeier (Minden-Lübbecke), Monika Schick (Gütersloh) und Bernd Schulze-Waltrup (Paderborn) zu den vier stellvertretenden Vorsitzenden. Zum neuen Pressesprecher bestimmten die Delegierten Steve Wasyliw (Bielefeld), Schriftführerin wurde Birgit Ernst (Gütersloh).

Der Vorstandsvorsitzende der Bodelschwinghschen Stiftung, Pastor Ulrich Pohl, führte in einer Grundsatzrede aus, dass nur Werte, die gemeinsam von vielen getragen und geteilt werden, sich positiv auf das gesellschaftliche Miteinander auswirken.

Er forderte ein verbindliches freiwilliges soziales Jahr, weil junge Menschen dort ganz wichtige praktische Erfahrungen im Umgang mit kranken, alten und behinderten Menschen machen.

Zudem kritisierte Pohl den Versuch der abgewählten Rot-Grünen Landesregierung zur Abschaffung der Förderschulen. „Es gibt keine Inklusion von der Stange“, so der Geistliche. „Es ist gut, dass die neue Schwarz-Gelbe Regierung dies beendet hat.“

CDA-Landesvorsitzender Dr. Ralf Brauksiepe, der erst vor wenigen Tagen neuer Patientenbeauftragter der Bundesregierung geworden ist, forderte vorhandene Überschüsse der Krankenkassen für sinnvolle Verbesserungen im Gesundheitsbereich einzusetzen.

„Krankenkassen sind keine Sparkassen“, sagte der Bundestagsabgeordnete. Dazu gehöre eine bessere ärztliche und pflegerische Versorgung im ländlichen Raum sowie eine bessere Bezahlung der Beschäftigten im sozialen Bereich.


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